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Aktuelle Medieninformation 13.2.2016

bausinn.ch:
Region Basel mit fünf «Vorbildlichen Unternehmen» im Bau

Die Informations- und Nachwuchskampagne bausinn.ch hat an der Swissbau 32 Vorbildliche
Unternehmen ausgezeichnet. Sie wurden für ihre Leistungen in der Baubranche prämiert. Die
meisten Unternehmen kommen aus dem Kanton Bern, gefolgt von Zürich, Basel-Landschaft,
St. Gallen, Aargau und Zentralschweiz. Je ein Vorbildliches Unternehmen hat seinen Sitz in den
Kantonen Basel-Stadt, Neuenburg, Solothurn, Wallis und Tessin. In der Region Basel wurden fünf
der 32 Unternehmen ausgezeichnet; die Tozzo AG BL zählt zu den 12 insgesamt top-platzierten.

Die  32  Unternehmen  überzeugen  durch  ihr  Engagement  in  den  Bereichen  Innovation,  Energie,
Nachhaltigkeit  und  Berufsbildung.  Zu  den  Gewinnern  zählen  mittelgrosse  Firmen  mit  bis  zu  450
Mitarbeitenden  sowie  KMU  mit  rund  einem  Dutzend  Angestellten.  Die  ausgewählten  Unternehmen
stehen  stellvertretend  für  eine  Branche,  in  der  tagtäglich  rund  39’000  Firmen  Überdurchschnittliches
leisten, darüber aber oft nicht viel Aufhebens machen. So gesehen sind die Vorbildlichen Unternehmen
nicht der Sonderfall, sondern der Normalfall.

Der Baubranche fehlen Fachkräfte, obwohl die 50 Bauberufe für intelligente und handwerklich begabte
Jugendliche  vielseitige  und  kreative  Laufbahnen  bieten  und  vielerorts  gut  bezahlt  werden.  Von  der
Grundausbildung  bis  zum  Unternehmer,  Ingenieur  und  Architekten  oder  Hochschulprofessor  –  in  der
Baubranche hängt dies nur vom Talent und Einsatz des Jungen ab, möglich ist das wie in kaum einer
anderen  Branche.  Zudem  befindet  sich  die  Branche  im  Umbruch:  Die  Digitalisierung,  die
Internationalisierung,  die  wachsende  Komplexität  der  Bauprojekte  und  auch  neue  Materialien  bieten
hellen Köpfen mit gutem Vorstellungsvermögen spannende Zukunftsaussichten. Kein Wunder, leistet ein
Grossteil der prämierten Unternehmen als Arbeitgeber Überdurchschnittliches. Zu ihnen gehört die 300-
köpfige Tozzo AG aus Bubendorf (Top 12). Sie betreibt seit 2007 ein eigenes Ausbildungszentrum, in
welchem  pro  Jahrgang  sechs  bis  sieben,  insgesamt  21  Lehrlinge  ausgebildet  und  intensiv  betreut
werden.  Die  Tozzo  AG  ist  ein  inhabergeführtes  Familienunternehmen,  welches  1980  gegründet  wurde
und  umfassende  Lösungen  im  Tief-  und  Strassenbau  bietet.  Die  Förderung  und  Ausbildung  der
Mitarbeitenden  sind  für  das  Unternehmen  von  grosser  Bedeutung.  «Die  Grundausbildung  ist  eine  der
wichtigsten Aspekte jeder Lehre. Eine intensive und individuelle Betreuung unserer Lernenden ist für uns
unerlässlich», so Mirko Tozzo von Tozzo AG.

Die  Furrer  Metallbau  AG  aus  Lausen  steht  mit  ihrer  über  150  jährigen  Geschichte  für  Qualität,
Dauerhaftigkeit  und  Innovation.  Patrick  Furrer  und  Gabriele  Pillitteri  hatten  sich  die  Idee  eines
rahmenlosen Parallelausstellfensters, kurz RLPAF genannt, vor einigen Jahren als Ziel gesetzt und 2012
ein Start-up-Unternehmen mit dem Namen GPF Innovation GmbH gegründet. Ein solches RLPAF kann
sehr  vielseitig  in  Glas-  und  Metallfassaden  von  Hochhäusern,  als  Lochfenster  bei  Einfamilienhäusern
sowie  im  Dachbereich  eingesetzt  werden.  Das  Projekt  ist  nun  marktreif  und  2015  auf  dem
Fassadenprüfstand  der  HSLU  in  Luzern  erfolgreich  getestet  und  mit  CE-Zertifizierung  ausgezeichnet
worden. Die beiden Unternehmen sehen in solchen Innovationen die Chance, den Wirtschaftsstandort
Schweiz im Bausektor nachhaltig zu sichern und zu stärken. «Ein gut ausgebildeter Metallbauer ist sehr
gefragt und er kann sich im Beruf in diverse Richtungen weiterbilden wie zum Beispiel zum Werkstatt-
oder  Montageleiter,  in  einer  Zusatzlehre  zum  Metallbaukonstrukteur,  zum  Metallbaumeister  oder  sogar
zum  Bauingenieur.»  Patrick  Furrer,  Furrer  Metallbau  AG,  ist  von  den  Karriereaussichten  im  Bau
überzeugt.

In zahlreichen der 50 Bauberufe ist Schweissen ein wichtiges Thema. Schweissen ist zwar kein Beruf,
aber  trotzdem  gibt  es  Berufsmeisterschaften  im  Schweissen.  Denn  Schweissen  ist  eine  der  wichtigen
Fertigkeiten im Bau, die u.a. im Metall- und Stahlbau oder beim Betonstahl zum Tragen kommt. Nicht
nur  Metall,  auch  Kunststoff  wird  geschweisst.  Schweissen  gewinnt  insbesondere  im  Hinblick  auf  die
internationalen Normen an Bedeutung. So müssen manche Betriebe inzwischen im Schweissen speziell
zertifiziert  sein,  damit  sie  überhaupt  bei  Projekten  mitbieten  können.  Damit  in  der  Schweiz  die
Kompetenz im Schweissen hoch bleibt, müssen sich die Unternehmen freiwillig engagieren.

In  der  Region  Basel  sind  gleich  drei  Unternehmen  ausgezeichnet  worden,  die  sich  für  die
Querschnittskompetenz Schweissen stark machen. Zu ihnen gehört die CBRE  GWS  GmbH  in  Basel.
Das  Unternehmen  hat  Kunden  in  über  150  Ländern,  beschäftigt  in  Basel  rund  700  Mitarbeitende  und
bildet 27 Lehrlinge in vier Berufen aus. CBRE GWS GmbH bieten Dienstleistungen sowie Lösungen für
die  Optimierung  der  Energie-  und  Betriebseffizienz  von  Gebäuden  und  alle  Arten  von
Instandhaltungsarbeiten  an.  CBRE  GWS  GmbH  engagiert  sich  dafür,  die  Schweisserbranche  in  der
Schweiz  zu  fördern  und  bietet  im  trialen  Ausbildungskonzept  entsprechende  Zusatzausbildungen  an.
«Die  Weiterbildungsmöglichkeiten  in  der  Schweisserbranche  sind  vielfältig  und  empfehlen  sich  allen
handwerklich interessierten Menschen.» Das meint Raphael Lichtin von CBRE GWS GmbH. Preiswerk +
Esser  AG  aus  Pratteln  wurde  1865  gegründet  und  beschäftigt  heute  73  Mitarbeitende.  Das
Unternehmen  ist  in  der  Metallverarbeitung  tätig  und  im  Stahl-  und  Metallbau  als  fachkompetenter,
verlässlicher sowie innovativer Partner bekannt. Rund 20 geprüfte Schweisser arbeiten bei der Preiswerk
+  Esser  AG.  Das  Unternehmen  stellt  mit  steten  Weiter-  und  Zusatzausbildungen  sicher,  dass  die
Mitarbeitenden  für  die  Herausforderungen  in  der  Branche  immer  ajour  bleiben.  «Um  den  hohen
Qualitätsanforderungen auf dem Markt zu entsprechen, stellen wir sicher, dass unsere Mitarbeiter sich
stets weiterbilden und auch Zusatzausbildungen im Schweissen absolvieren», so Rolf Affolter, Preiswerk
+  Esser  AG.  Die  Endress+Hauser  Flowtec  AG  hat  ihren  Hauptsitz  in  Reinach  und  sich  seit  ihrer
Gründung im Jahre 1977 eine Spitzenposition unter den Herstellern industrieller Durchfluss-Messgeräte
für  Flüssigkeiten,  Gase  und  Dampf  erarbeitet.  Diese  sind  auch  im  Bau  wichtig.  Das  Unternehmen  ist
international tätig und beschäftigt über 1’700 Mitarbeitende, darunter 88 Schweisser und 41 Lernende.
«Ein  guter  Schweisser  ist  ein  hochspezialisierter  und  qualifizierter  Fachmann,  der  für  die  Produktion
bestimmter Geräte unverzichtbar ist.» Das betont Marcel Müller von Endress+Hauser Flowtec AG. bausinn.ch – die neue Informations- und Nachwuchskampagne im Bau
Im  Herbst  2015  haben  die  Pioniere  von  bausinn.ch  Gebäudehülle  Schweiz,  der  Schweizerische
Baumeisterverband SBV, der Schweizerische Maler- und Gipserunternehmer-Verband SMGV und
die  Schweizerische  Metall-Union  SMU  bausinn.ch  lanciert.  Ihr  gemeinsames  Anliegen:  Die  rund  50
Bauberufe  bekannter  machen  und  den  Berufsstolz  der  Baufachkräfte  steigern.  Ihnen  haben  sich  im
November  der  Schweizerische  Gerüstbau-Unternehmer-Verband  und  der  Schweizerische  Verein
für  Schweisstechnik  angeschlossen.  Sie  diskutierten  mit  rund  60  Unternehmen  an  der  Swissbau  die
Zukunft der Baubranche bis 2050. Gemeinsames Fazit: Die grossen Chancen der Digitalisierung im
Bau  und  der  dafür  benötigte  talentierte  Nachwuchs,  der  sich  für  die  vielfältigen  Weiterbildungs-  und
Karrierechancen im Bau begeistern kann. An und während der Swissbau haben sich zudem in Basel
rund 600 Personen am öffentlichen Spielen mit übergrossen Bauklötzen beteiligt. Gemäss Iris Wirz,
Geschäftsführerin von bausinn.ch, haben die Basler so begeistert mitgespielt, dass das Spiel «Bauklötze
staunen» in den nächsten Monaten in verschiedene Regionen der Schweiz wandert. Es gab Mitspieler,
die  innerhalb  von  weniger  als  einer  Minute  die  24  übergrossen  Bauklötze  aufbauten.  Radio  Basilisk
führte parallel eine Woche lang ein Bauquiz durch. Basel hat also den «Bausinn» mehrfach unter Beweis
gestellt! Dafür dankt bausinn.ch ganz herzlich.

bausinn.ch setzt sich für mehr Wertschätzung für die Schweizer Baubranche und für den Berufsstolz der
Baufachkräfte ein. Die Baubranche trägt mit 6 % zum BIP der Schweiz bei. 327’000 Mitarbeitende und
25’000 Lernende in über 50 Berufen leisten ihren Beitrag zur gebauten Schweiz. Die Dachorganisation
bauenschweiz  begrüsst  das  Engagement  ihrer  Mitglieder  und  unterstützt  bausinn.ch  im  Rahmen  ihres
Netzwerks.  Trägerorganisationen  von  bausinn.ch  sind:  Gebäudehülle  Schweiz,  der  Schweizerische
Baumeisterverband  SBV,  der  Schweizerische  Gerüstbau-Unternehmer-Verband  SGUV,  der
Schweizerische Maler- und Gipserunternehmer-Verband SMGV, die Schweizerische Metall-Union SMU,
der Schweizerische Verein für Schweisstechnik SVS.
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Vorbildliches Unternehmen

Informationen, Fotos, Videos, Interviews:
Iris Wirz c&p communications, Tel. 043 500 52 88, E-Mail: presse@bausinn.ch